Ein Känguru als Thüringer Buchlöwe

Wir haben eine Auszeichnung bei den Thüringer Buchlöwen, einem Schreibwettbewerb für junge Schriftsteller bis 14 Jahre, abgefasst! Ende letzten Schuljahres sendeten wir die schönsten Geschichten zum Thema „Freundschaft“ ein und möchten euch nicht vorenthalten, dass Angelina es mit ihrer Geschichte „Ritter Ronald und Svenjas Abenteuer“ in die diesjährige Ausgabe der Thüringer Buchlöwen geschafft hat. Aus 475 Einsendungen wählte die Jury die 23 besten Werke aus und stellte sie in einem Heft zusammen.
Hier seht ihr das „Siegerbild“ bei der Auszeichnungsveranstaltung in Weimar. Die Geschichte wollen wir euch natürlich auch präsentieren. Viel Spaß beim Lesen und Schmunzeln.

Marie-Theres Pohle

Kurs 4 auf Reisen

von Lavinia, Elena, Anna Leny und Antonia

Nach der langen Anreise mit dem Zug konnten wir schon den Thüringer Wald sehen. Als wir ankamen, stand erst einmal einrichten und ausruhen auf dem Plan. Abends sind wir noch ein bisschen gewandert. Doch dann überfielen uns die Zecken und wir mussten umkehren.
Am Dienstag gingen wir ins Labyrinth und verzweifelten nicht. Nachmittags wurden wir dreckig, denn wir sind die Schlamm-Wasserrutsche gerutscht. Als uns die Hitze schwitzen ließ, machten wir eine kleine Wasserschlacht.
Am nächsten Tag haben wir unseren Kinder-Führerschein gemacht. Wir durften richtig Auto fahren. Danach liefen wir zur Sommerrodelbahn und hatten wahnsinnig viel Spaß. Später spielten wir gegen 8./9. Klässler Basketball und verloren nur knapp mit 29:30. Danach saßen wir noch zusammen und machten Spiele.
Am  letzten Tag stand nur noch das Packen an. Auf der Rückreise konnten wir alle beweisen, dass das eine richtig coole Klassenfahrt war.

1. Hilfe Kurs im Kurs 3

Los ging der 1. Hilfe Kurs am 23. März 2015 mit den 5W- Fragen. Wo? Was? Wie viele Verletzte? Wann? und Warten auf Rückfragen. Dann sollten wir sagen, was für uns ein Notfall ist. Als wir viele Notfälle aufgezählt hatten, lernten wir, dass jeder Notfall zu verschiedenen Notfallsorten gehört. Diese 3 Notfallarten waren: Schock, Krankheit und Vergiftung. Dann lernten wir, was man macht, wenn ein Mensch bewusstlos am Boden liegt. Man muss ihn in eine stabile Seitenlage bringen, damit, nicht alles in die Luftröhre fliest, wenn er bricht. Er bekommt sonst keine Luft mehr. Nun haben wir alle die stabile Seitenlage trainiert, damit wir sie in einem Notfall auch richtig beherrschen. Danach haben wir an einer Testpuppe eine Herzdruckmassage und die Mund zu Mund und Mund zu Nase Beatmung trainiert. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Christoph Zippel von den Maltesern, der sich die Zeit für uns nahm und den 1. Hilfe Kurs mit uns durchführte.

Emil Pfeuffer, Kurs 3

Die Leoparden waren in der Schatzhöhle

Wir Leoparden waren am 17. Februar in der Schatzhöhle. Wir haben ein halbes Jahr lang 1000 Punkte gesammelt fürs leise sein und einen ordentlichen Platz. Der Ausflug war die Belohnung.

Ich, Annika, werde euch erzählen wie es war. Früh müssten wir noch arbeiten, aber wir hatten dann auch eher Schluss als die anderen Stammgruppen.

Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich glaube, dass alle sehr enttäuscht waren, als wir gegangen sind. Alle haben schön gespielt. Anni, Theres, Zoe, Maxi, Jonathan und ich haben Schleich gespielt, sind geklettert und sind herumgetobt. Desiree, Anton, Ole, Dean, Luis, Mathis, Klara, Lucas und Maxi sind Auto-Scooter gefahren.

Mehr weiß ich leider auch nicht mehr. Tschüss!

Eure Annika (Kurs 2)

Meine Herbstferien bei den Kängurus

Die Herbstferien waren für mich und die anderen Kinder sehr unterhaltsam und aufregend. Das Drachensteigen in der ersten Ferienwoche war sehr lustig. Kunterbunte Drachen schwebten über dem Feld und schmückten den Himmel. Lecker wurde es bei selbstgemachter Kartoffelsuppe und Knüppelkuchen in einer gemütlichen Runde am Lagerfeuer. Damit die Leckereien nicht ansetzen, wurde noch eifrig Sport in der Turnhalle betrieben. Aufregende Abenteuer erlebten meine Mitschüler und ich auf einer Schnitzeljagd quer durch Ehrenberg. Falsche Wege sorgten bei allen Kindern für Verwirrung, aber letztlich haben ich und meine Freunde den richtigen Weg ins Ziel gefunden. Auch beim Wandern mussten wir einige Hindernisse überwinden. So mussten wir um einen Fluss zu überwinden, eine Brücke bauen und über Baumstämme balancieren. Gespielt und kräftig getanzt wurde bei unserer Disco. Jeder durfte seine Lieblingsmusik mitbringen, so dass für jeden etwas dabei war. Auch in der zweiten Ferienwochen haben wir unsere Mittagessen einmal selber zubereitet. Es gab Nudeln mit Tomatensoße, Salat, Kartoffelspalten und andere Leckereien. Das Zubereiten hat echt viel Spaß gemacht genauso wie das Essen selber. Am Ende der zweiten Woche wurde nochmal Sport gemacht. An den aufgebauten Geräten und Hindernissen konnten sich alle noch einmal richtig austoben. Auch das Reiten war schön. Ich hatte sehr viel Spaß in den Herbstferien und freue mich schon auf die nächsten Ferien.

Melissa, Kurs 4, Igel

Werbung und ihre Tricks

Werbung, Werbung, Werbung ganz egal, wo man hinschaut. Ob im TV, Radio, in Zeitungen oder als Plakat am Straßenrand jeder versucht uns, auf sein Produkt aufmerksam zu machen. Dabei merken wir nicht, dass wir mit faulen Tricks und unlauteren Mitteln (den hinterlistigen Werbevampiren) hinters Licht geführt werden. Hier ein paar Auszüge aus Beiträgen unserer 4. Klässler zum Thema…

Emil und Julius:
Die Werbung im Fernsehen ist für uns ist einfach toll zu sehen. Sie ist oft witzig und wie ein kleiner Film. Wenn wir keine Werbung hätten, wüssten wir gar nicht, was gerade los ist oder was gerade „in“ ist. Das trifft für uns besonders bei Spielzeug und Süßigkeiten zu. Aber auch Autowerbung oder Werbung für andere Nahrungsmittel schauen Kinder gern. Wenn man einen tollen Film sieht und die Werbung kommt, dann nervt sie uns aber. Sie zieht den Film auseinander und in die Länge, sodass man ewig warten muss!

Jonas:
Habt ihr euch nicht schon oft gefragt, wieso die wichtigsten Lebensmittel im Laden so weit hinten stehen? Ja, es hat was mit Geld zutun. Wenn Mama einkaufen geht, will sie eigentlich nur zu einigen Lebensmitteln, doch sie muss ganz hinter. Auf dem Weg geht ihr an Waschmittel, Naschzeug und vor allem Süßigkeiten und Spielzeug vorbei. Und da kommst du ins Spiel. Du willst unbedingt was haben. Auf deiner Kopfhöhe stehen die teuersten Sachen. Sie sehen auch sehr lecker aus. Du willst sie haben. Deine Mama fällt darauf rein und du kriegst es… Ihr geht vor zum Kassenbereich. Diese Zone nennen wir Quengelzone. Denn dort sind die Sachen, die süß sind und sich gut verkaufen lassen. Du willst wieder etwas haben und Mama gibt es dir. Nun bezahlt sie anstatt 20 € 80 €, denn sie ist auf einen Trick reingefallen.

Max Ha.:
Max auf der Suche nach Werbevampiren im Supermarkt… Die nächsten Werbevampire treffe ich im Cornflakesregal. Die Packungen sind kunterbunt. Das lockt mich an. Außer leckeren Cornflakes versprechen die Packungen oftmals Spielzeug oder eine Spielzeugfigur. Die gehört fast immer zu einem Kinofilm oder einer Kinderserie. Die meisten Spielzeuge sind zum Sammeln, damit man die Cornflakes immer wieder kaufen muss. Manche werden als selten versprochen und davon werden nur ganz wenige in die Tüten gepackt…

Valentin:
Neulich in der Werbung – Milchschnitte – total gesund und lecker? Ist das wirklich so? Liest man sich die Liste der Inhaltsstoffe durch, kommt man ins Zweifeln. 419 kcal in einer Milchschnitte, dabei beträgt mein Tagesbedarf gerade mal 2000 kcal. Super! Hab ich mit einer Portion, die nicht mal satt macht, schon ein viertel meines Bedarfes gedeckt. und dann noch der Zucker – meine Zähne schreiben: „Hurra!“. Gesund ist meiner Meinung nach etwas anderes. Fazit: Wer dafür Geld hinblättert und denkt, davon krieg ich Superkräfte, darf sich nicht wundern, wenn er demnächst den Zahnarzt und das Fitnessstudio dringend benötigt.

Mick und Leon:
Die Sache mit den Ü-Eiern und anderen Sammelein…
Ein kleine Rechnung mal mit den Schokoeiern: Ein Schokohersteller legt in jedes 7. Ei ein bestimmtes Sammelspielzeug: Es gibt 12 Spielzeuge aus der Serie. Die Wahrscheinlichkeit, dass du beim Kauf von 12 Eiern gleich alle 12 verschiedenen Spielzeuge erwischst, ist ziemlich gering. Wie viele Schokoeier musst du also kaufen, wenn du alle 12 Spielzeuge haben möchtest? Ganz klar und einfach: Du musst vermutlich mindestens zwölfmal 7 Eier kaufen. Das sind? Auch ganz klar: 84 Eier. Wir rechnen weiter: Jedes Ei kostet 55 ct. Jetzt wird es schon schwieriger. Wie viel kosten alle 84 Eier zusammen? Na? Richtig: 46,20 €. Ein gigantischer Betrag: 462 € von 10 Kindern, 4.620 € von hundert Kindern, 46.200 € von tausend Kindern…

Rosalie und Ronja:
In Werbungen wird z. B. gesagt: „In diesem Überraschungsei sind die neuen Hunde der Serie: Pound Puppies zu bekommen! Greifen Sie zu!“. Dann wollen die Kinder das Spielzeug haben. Meistens gibt es noch eine Sonderfigur. Kinder wollen dann die ganze Serie besitzen. Die Spielzeugmacher tun dir das Spielzeug nicht zur Freude rein. Nein! Sie wollen nur mehr Geld bekommen! In spätestens einem Jahr spielst du sowieso nicht mehr damit! Lasst euch nicht übers Ohr hauen und überlegt lieber zweimal, ob ihr das haben wollt!