Unsere Vierer verlassen uns

Nach einer gelungenen Schulfahrt kamen unsere Viertklässler morgens zum letzten Male in die Schule. Innerhalb der Stammgruppen wurden Stories der Fahrt erzählt und auch die Kleinen hatten aus der vergangenen Woche viel zu berichten. 17 Uhr kam dann der Abschied mit großen Schritten auf uns zu, denn zu diesem Zeitpunkt begann die feierliche Zeugnisübergabe für den Kurs 4. Liebevoll wurde diese Feier schon lange im Vorfeld von den Eltern geplant. Dafür an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön. Alle waren sehr aufgeregt, als sich die Lehrer und Erzieher der Schule auf die Bühne stellten und mit diesem Lied ihre Schüler genau beschrieben.

Der Moritz, der Moritz ist heute froh.
Er schnappt sich `nen Ball und macht dann so:
Renn renn renn, werf fang werf
Renn renn renn VOR!
Renn renn renn, werf fang werf
Renn renn renn TOR!

Der Kurti, der Kurti ist heute froh.
Er kaut dir ein Ohr ab und das geht so:
Schnatt, schnatt schnatt, schnatt, schnatt schnatt……

Die Anna, die Anna ist heute froh.
Sie singt wie `ne Lerche und das klingt so:
SOLO: Fidirallala, fidirallala

Die Paula, die Paula ist heute froh.
Sie schlurft durch die Schule und macht dann so:
Äh wie denn, Äh wo denn? Was ist denn los?
Äh wie denn, Äh wo denn? Was habt ihr bloß?

Lavinia, Lavinia ist heute froh.
Sie freut sich zu lernen und das geht so:
RAPP-SOLO: Sie nimmt sich ein Heft und zieht nen Rand,
dann legt sie den Bleistift wieder aus der Hand.
Jetzt zückt sie den Füller für Datum und Co,
Buch Seite 10 Nummer 3 a bis o
Endlich geht’s ans Schreiben, das ist ihr Ding.
Sie ist ganz schnell fertig, ihre Augen machen Bling.

Die Elena, die Elena ist heute froh.
Hat Rhythmus im Blute und das klingt so:
BECHERBEAT 2x

Antonia, Antonia ist heute froh.
Mal schüchtern, mal Rumbuff und das geht so:
Äh weiß nich, kann ich nich, …
Atemlos durch die Nacht, sieh was Freundschaft mit dir macht.
Atemlos, schwindelfrei, bin ich bei Unsinn mit dabei.

Der Moritz, der Moritz ist heute froh.
Er weiß klug zu reden und das klingt so:
He weißt du, he kennst du, ich weiß da was.
He weißt du, he kennst du, da wirst du blass.

Der Jakob, der Jakob ist heute froh.
Gummistiefel im Theater, das klingt so:
Schlurf schlurf schlurf, schlapp schlapp schlapp, `ne Matratze her.
Schlurf schlurf schlurf, schlapp schlapp schlapp, bin müde sehr.

Der Kerl, den wir suchen, der spricht sehr laut.
Er klingt oftmals nuschlig, als ob er kaut.
Er fährt ganz toll Rennrad, das müsst ihr sehn.
Als Weltmeister wird er ganz oben stehn!

Bei uns bei den Igeln, man sieht ihn gut.
Ist er unser Größter auch ohne Hut.
Er ist schon im Stimmbruch, klingt wie ein Mann,
zum Drücken holt er sich die Kleinen ran.

Leander, Leander, er lächelt still.
Kriegt mit seinem Charme alles was er will.
Hey hey hey, jo jo jo, was geht ab?
Beliebt bei den Mädels und nicht zu knapp.

Die Casie, die Casie die oftmals schreit.
Sie gibt gern den Ton an, man hört sie weit.
Auf Stöhöckel-Schuhen mit langem Haar,
zieht sie durch die Schule mit ihrer Schar.

Die Vierer, die Vierer sind heut` nicht froh.
Sie werden bald gehen und das klingt so:
Bye, bye, bye, adios, auf Wiederseh`n,
Bye, bye, bye, adios, auf Wiederseh`n.

Danach holten die Stammgruppenlehrer ihre Schüler nacheinander auf die Bühne und übergaben mit liebevollen Worten und einer Träne im Auge die letzten Zeugnisse. Über die Abschiedsgeschenke, die dazu führten, dass die Eltern beim Tragen helfen mussten, freuten sich alle sehr. Auch die Pädagogen bekamen zum Abschied ein persönliches kleines Dankeschön. Im nächsten Schuljahr wird ein Apfelbaum, gesponsert von den Kurs 4- Eltern, unseren Vorgarten zieren. Mal sehen, wann wir die ersten Äpfel ernten können. Danach stürmten wir das reichliche Buffet, um uns zu stärken. Das Ausgraben des Schatzes war in diesem Jahr ein Kinderspiel. Die Zeiten der Vorjahre wurden um Längen geschlagen. Nach und nach verabschiedeten sich die Eltern und Dunkelheit zog auf. Das war genau der richtige Zeitpunkt für ein kleines Feuerchen, denn so langsam kroch uns die Kälte in die Knochen. Wir schwatzten, schrieben gegenseitig Abschiedssprüche in toll vorbereitete Abschlussbücher und begannen, den nahenden Abschied zu beweinen. Später spielten unsere Vierer Wahrheit oder Pflicht und, wie sollte es anders sein, das Küssen auf Wangen und Hände nahm dabei einen großen Raum ein. Langsam wurden die ersten Kinder müde und wir siedelten auf unser Klettergerüst um. Klaudia legte alles mit Matratzen aus und jeder zog an, was er von zu Hause mitgebracht hatte. Eingepackt wie kleine Raupen schliefen wir alle sehr schnell ein und verbrachten eine ruhige Nacht. Am Morgen wurden wir von der Sonne und der „Brötchenlieferantin“ liebevoll geweckt. Wir krochen aus unseren Kokons, deckten den Frühstückstisch und schlemmten ein letztes Mal gemeinsam auf unserem Schulhof. Nun galt es, sich ein letztes Mal zu drücken und zu herzen, ehe ein Kind nach dem anderen mit seinen Eltern von Dannen zog. Wir wünschen allen super Sommerferien, vielleicht eine kleine Zuckertüte für den Neustart und viele viele tolle Erinnerungen.

Kerstin König und Klaudia Greger

Kurs 4 auf Reisen

von Lavinia, Elena, Anna Leny und Antonia

Nach der langen Anreise mit dem Zug konnten wir schon den Thüringer Wald sehen. Als wir ankamen, stand erst einmal einrichten und ausruhen auf dem Plan. Abends sind wir noch ein bisschen gewandert. Doch dann überfielen uns die Zecken und wir mussten umkehren.
Am Dienstag gingen wir ins Labyrinth und verzweifelten nicht. Nachmittags wurden wir dreckig, denn wir sind die Schlamm-Wasserrutsche gerutscht. Als uns die Hitze schwitzen ließ, machten wir eine kleine Wasserschlacht.
Am nächsten Tag haben wir unseren Kinder-Führerschein gemacht. Wir durften richtig Auto fahren. Danach liefen wir zur Sommerrodelbahn und hatten wahnsinnig viel Spaß. Später spielten wir gegen 8./9. Klässler Basketball und verloren nur knapp mit 29:30. Danach saßen wir noch zusammen und machten Spiele.
Am  letzten Tag stand nur noch das Packen an. Auf der Rückreise konnten wir alle beweisen, dass das eine richtig coole Klassenfahrt war.

Kängurus im TV

Endlich ist es geschafft. Der Imagefilm für unsere Schule, den Kurs 4 in wochenlanger Arbeit vorbereitet hat, ist in Sack und Tüten und nun auch auf der Startseite unserer Homepage zu bestaunen. Nachdem wir uns Anfang Mai damit beschäftigt hatten, was bei einer Filmproduktion alles an Aufgaben auf uns zukommen würde und das Studio von tv.Altenburg besucht hatten, ging es im Juni in die heiße Phase über. Was wollen wir über unsere Schule berichten? Was zeichnet uns besonders aus? Welche Räume sollen gefilmt werden? Wen wollen wir im Studio interviewen? Wer steht vor und wer hinter der Kamera? In unseren kleinen Redaktionssitzungen wurden sich die Kinder schnell über die meisten Fragen einig. Wer schlussendlich die Moderation machen durfte, konnte jedoch erst durch ein Casting entschieden werden. Mit Kamera und Scheinwerfern ausgestattet kam uns Mitte Juni dann Manfred Ebenhöh, ein Kameramann von tv.Altenburg, in der Schule besuchen. Er schaute uns einen ganzen Tag über die Schultern und sammelte das Videomaterial für den Einspieler. In der vorletzten Schulwoche besuchten wir dann noch einmal tv.Altenburg für unserer Studioaufnahme. Es gab viel zu tun: Maske, Licht, Kamera und was sonst noch alles dazu gehört, musste von den Kindern abgedeckt werden. Die Aufregung war groß, als es endlich „Action“ hieß. Zum letzten Schultag konnten wir uns dann endlich die Endfassung des Films mit der ganzen Schule anschauen. Wir waren begeistert!

Ein riesiges Dankeschön geht an Mike Langer, Geschäftsführer von tv.Altenburg, der das Ganze erst ermöglicht hat. Vielen vielen Dank für die Zeit, Geduld und Unterstützung. Wir hatten super viel Spaß und sind mächtig stolz darauf, wie toll der Film geworden ist.

Marie-Theres Pohle

Unser Sportfest

Am vergangenen Donnerstag (02.07.) fand bei strahlend schönem Sommerwetter unser diesjähriges Sportfest statt. Alle Schüler kämpften in den Disziplinen 50m-Lauf, Schlagballweitwurf und Weitsprung um Bestwerte. An der Station „Wassertragen“ mussten gefüllte Wasserbecher über eine Hindernisstrecke transportiert werden und beim abschließenden Tauziehen zogen nicht nur die Stammgruppen gegeneinander, sondern auch alle Schüler gegen alle Erwachsenen. Was für ein Kampf… aus dem die Erwachsenen als die Verlierer hervorgingen. Wir haben eben starke Kinder …

Wir gratulieren nochmals allen Medaillengewinnern zu ihren herausragenden Leistungen und sind sehr stolz, dass alle Kinder so tapfer den heißen Temperaturen getrotzt haben.

An alle fleißigen Eltern, welche uns an diesem Tag durch die Betreuung von Stationen oder als Fahrdienst unterstützt haben, möchten wir ein großes „DANKESCHÖN“ sagen.

Unsere Projektwoche

Vom 08.06.-12.06.15 hieß es wieder „Kängurus auf Entdeckungstour“.

Jede Stammgruppe hat sich etwas anderes einfallen lassen um unsere Projektwoche so aufregend wie möglich zu gestalten. Ob Geo-Caching, übernachten in der Schule oder Zelten am See, hier wurde es nicht langweilig!

Das erste Lebenszeichen kam von unseren Igeln,

die seit Montag ihr Zeltlager in Spora aufgeschlagen hatten.

Schnell waren auch die ersten Opfer zu verzeichen. Zu Forschungszwecken musste am Diestag ein Karpfen sein leben lassen, möge er in Frieden ruhen. Selbstverständlich ist er aber nicht umsonst gestorben, denn unsere Kinder konnten so hautnah die Anatomie des Fisches erkunden. Desweiteren sind die ersten Zelte gefallen, die aber natürlich sofort wiederbelebt wurden. Zum Schluss ging der Tag entspannt zu Ende, denn auch Familie Schwan fühlte sich in der Gesellschaft wohl.

Nach einer Erlebnisreichen Woche hieß es dann „AUFRÄUMEN!“, worauf allerdings niemand lust hatte, deutlich am Abschlussbild zu erkennen 🙂

„Auf in die Natur und Zelte aufgeschlagen“ hieß es auch bei den Delfine

In Leipzig am Auensee wurden die Zelte gesetzt und Schätze gesucht. Aber damit sollte es nicht getan sein, denn beim Geo-Caching fand man nicht nur Schätze, sondern lernte gleichzeitig eine Menge übers Karten lesen. Natürlich lief auch die ein oder andere Sehenswürdigkeit über den Weg.

Die Leos on Tour

Unsere Leoparden haben sich jeden Tag ein anderes Eckchen in der Natur gesucht.

Denn bereits am Montag ging es hoch hinaus im Waldkletter- und Tierpark in Gera. Hier zeigten alle, dass sie auf keinen Fall unter Höhenangst leiden!

Dienstag blieben alle mit beiden Beinen auf dem Boden, denn der Kompass zeigte den Weg nach Priefel. Allerdings wurden alle ganz schön nass, dend der Kompass zeigte natürlich nicht die schönen begehbaren Wege. Die Stärkung gab es dann im „Gut Priefel“. Ein GROßES DANKESCHÖN nochmal!

Sportlich wurde es am Mittwoch, denn der Waldsportplatz bei Teichwolframsdorf/Werdau hatte wirklich viel zu Bieten. Wer sich bei dem einen oder anderen Gerät überschätzte, für den konnte es auch schnell mal nass an den Füßen werden. Weitestgehend sind aber alle trocken geblieben.

Der krönende Abschluss am Donnerstag war nicht nur der Besuch der Pleiße und der damit verbundene Sprung ins kühle Nass, sondern die Übernachtung in der Schule. Am Abend gab es noch selbstgebackene Pizza und trotz Regen ließ sich niemand von Lagerfeuer und Knüppelkuchen abhalten.

Auf ins Altenburger und Kohrener Land hieß es bei den Krokodilen:

Nachdem wir am Montag rund um Ehrenberg nach „Schätzen“ beim Geocachen suchten und sehr erfolgreich waren, erholten wir uns erst einmal beim Pizzaessen und Übernachten in der Schule.

Am Dienstag fuhren wir nach Wintersdorf, um auf dem Hof von Familie Meichsner unser Zeltlager aufzuschlagen und am Nachmittag nach dem nächsten „Schatz“ zu suchen. Diese Suche blieb leider erfolglos. Entschädigt wurden wir mit einer tollen Waldführung von Förster Herrn Becher. Vielen Dank dafür!

Eine Kutschfahrt zum Haselbacher See mit anschließendem Anbaden versüßte uns den gesamten Mittwoch. Am Abend war abholen, duschen und schlafen angesagt. Ein Dank auch an Familie Meichsner für unsere Verpflegung und den „Zeltplatz“!

Erfrischt trafen wir uns am Donnerstag in Kohren-Sahlis, um zunächst in der Töpferei Müller kreativ zu werden. Anschließend begaben wir uns wieder auf „Schatzsuche“ der schwierigen Art und mussten nach einer halben Stunden erfolglos aufgeben…schade. Zum Glück wartete die Sommerrodelbahn auf uns…  Anschließend wanderten wir zum Fluss Wyhra und verbrachten dort abenteuerliche Stunden mit so manchen nassen Füßen. Ein leckeres Eis schloss den Tag ab.

Nachdem wir bis dahin ca. 25 km gewandert waren, verdienten wir uns einen entspannten Badetag im Südbad in Altenburg…

Eine tolle Woche ist zu Ende… Wir blicken zurück auf viele wunderbare Momente, in denen wir einfach mal das Zusammensein genießen konnten und vielleicht Dinge an den Anderen entdeckt haben, welche uns bisher unbekannt waren.

Kleine Hilfe für die Erdbebenopfer in Nepal

Wir, die Kinder und Pädagogen der Leopardengruppe, haben 90 Euro für die Menschen in Nepal gesammelt und über die UNICEF den Opfern des großen Erdbebens gespendet. Irgendwie schwappte das große Mitleid über uns, als wir uns im Kreis über das schlimme Erdbeben unterhielten und in einer Zeitschrift über das Leben der Kinder in Nepal lasen. Tatsächlich haben wir sogar schon „Nachrichtengucker“ in unserer Stammgruppe, die sich für das Weltgeschehen interessieren. Politische Bildung kann ruhig schon in der Grundschulzeit beginnen und wir sollten wissen, dass wir in einem der reichsten Länder der Welt leben. Da gehen uns die anderen auch was an, denn wir sind schließlich nicht allein auf dieser Welt!