Kleiderbörse am 11.03.2017

Hervorgehoben

Unsere nächste Kinder- und Jugendkleiderbörse findet

am 11.03.2017, von 9.00 bis 12.00 Uhr

in der Känguruschule in Ehrenberg statt.

Es können gut erhaltene Baby-, Kinder- und Jugendbekleidung für die kommende Frühjahr-/Sommersaison sowie Spielsachen, Schwangerenbekleidung, Kinderwagen, Kinderbetten, Autokindersitze und Babywippen preiswert erworben werden.

Wenn Sie gut erhaltene Sachen verkaufen möchten, melden Sie sich bitte vorher an.

Alle Informationen und Details finden Sie hier (PDF).

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OVZ: „Känguruschule in Ehrenberg wird 20 – und plant den Schulhof neu“

Vier spannende Schulhofkonzepte haben die Känguru-Schüler im Zuge einer Projektwoche erarbeitet.

Vier spannende Schulhofkonzepte haben die Känguru-Schüler im Zuge einer Projektwoche erarbeitet.Quelle: Mario Jahn

Großes Gewusel herrschte am Donnerstagabend in der Ehrenberger Känguruschule. Kein Wunder, möchte man denken, sind doch Schulen generell ziemlich belebte Orte. Diesmal stand allerdings nicht der Unterricht im Vordergrund, sondern die intensiv vorbereitete Umgestaltung des Schulgeländes.

Vier mögliche Schulhofkonzepte erarbeitet

Möglich gemacht wurde das Vorhaben durch 5.000 Euro Preisgeld, das die Schule im Zuge des Wettbewerbs „10 grüne Schulhöfe für Thüringen“ als sogenannte Planungsschule erhalten hatte – als einzige Bildungsstätte im Altenburger Land (OVZ berichtete). Im Rahmen einer Projektwoche hatten die Kinder Ende Mai gemeinsam mit ihren Lehrern zahlreiche Ideen für das Vorhaben gesammelt. Ein Baumhaus wurde gewünscht, ein Klassenzimmer im Freien, Rückzugsorte oder Stellen, an denen man sich künstlerisch und kreativ betätigen kann. Vor allem aber deutlich grüner, so der Tenor der Knirpse, solle das Gelände künftig sein. In ausgefeilten Modellen hatten die vier Stammgruppen ihre Vorschläge festgehalten, am Ende wurden die Geeignetsten davon durch eine Planerin zusammen geführt und sollen nun mittelfristig umgesetzt werden.

Seit zwei Jahrzehnten wird an der Känguruschule in Ehrenberg bereits unterrichtet. Passend zum Jubiläumsjahr soll nun auch der Schulhof neu gestaltet werden. Die Schüler stellten nun ihre Konzepte vor.

Schulgründung war Premiere im  Freistaat

Verständlich, dass die Freude unter den Kindern groß ist, ist doch die anstehende Umgestaltung ein wunderbares Geschenk zum in diesem Jahr ebenso anstehenden 20. Jubiläum der Einrichtung. Dabei reichen die Wurzeln der Känguruschule sogar noch weiter zurück. „Begonnen hat alles 1996. Damals hat sich aus einer Elterninitiative heraus ein Verein gegründet. Ziel war es, eine Alternative zu staatlichen Lernformen zu schaffen“, blickt Schulleiter Daniel Beutler zurück. Das Besondere: Von Anfang an wurde in Ehrenberg ganz bewusst ein integratives Konzept verfolgt, sollten Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam lernen. Eine absolute Premiere im Freistaat, die auch die Landesregierung überzeugte. 1999 erteilte das Kultusministerium die Genehmigung zum Betrieb für die Känguruschule, seit 2006 ist die Einrichtung auch staatlich als Ersatzschule anerkannt.

Unterricht im Zwei-Pädagogen-System

Das besondere Unterrichtskonzept verfängt bis heute. „Wir werden im kommenden Schuljahr voraussichtlich 84 Kinder unterrichten“, kann Schulleiter Beutler berichten. Das ungebrochene Interesse sei sicher auch dem im Verhältnis zu mancher staatlichen Schule deutlich höheren Personalschlüssel zu verdanken. „Jede Stammgruppe wird im Zwei-Pädagogen-System unterrichtet, einem Grundschullehrer steht jeweils ein Sonderpädagoge zur Seite“, führt Beutlers Stellvertreterin Franziska Reise aus. Gut drei Stunden die Woche steht klassischer Frontalunterricht auf dem Programm, den Rest der Zeit bearbeiten die Kinder weitgehend selbstständig ihren Wochenplan – selbstverständlich mit fachkundiger Unterstützung an ihrer Seite.

„Paradiesische Zustände“ für Lehrkräfte

Die so geschaffene Atmosphäre sei es wohl auch, die der Känguruschule über all die Jahre eine stabile Personaldecke gesichert habe. „Wir sind hier tatsächlich wie eine kleine Familie“, betont Franziska Reise. „Wer hier arbeitet, für den geht es vor allem darum, den Kindern gerecht zu werden. Mit dem Zwei-Pädagogen-Konzept herrschen hier eigentlich beinahe paradiesische Zustände“, sagt sie ganz ohne Übertreibung. Entsprechend macht man sich in Ehrenberg auch wenig Sorgen, durch die 2017 wieder eingeführte Verbeamtung von Lehrern im Freistaat weniger Bewerber zu finden.

Schulprofil soll angepasst werden

Daneben wissen die Lehrer auch die Elternschaft im Rücken: „Wir haben eine breite Unterstützung, nicht zuletzt, was Arbeiten im und ums Schulgebäude herum angeht“, freut sich Reise. In die Ausrichtung des pädagogischen Konzepts werden die Erwachsenen ebenfalls mit eingebunden. Gerade auf diesem Gebiet ist künftig einiges geplant, kann die stellvertretende Leiterin verkünden. „Wir wollen unser Schulprofil anpassen, einen noch größeren Fokus auf Umwelt- und Gesundheitserziehung legen, die Bewegung der Kinder noch stärker fördern.“

Nun steht allerdings zunächst einmal das Jubiläum im Vordergrund. Am 7. September steigt die große Geburtstagsparty. Um 14 Uhr wird zur Feierstunde in die Ehrenberger Mehrzweckhalle geladen, im Anschluss lockt auf dem Schulgelände ein kunterbuntes Festprogramm – erste Aktionen zur Umgestaltung des Schulhofes inklusive.

Für Letztere ist die Känguruschule als freie Einrichtung auch auf Spenden angewiesen. Wer den neuen Schulhof unterstützen möchte, kann per Mail an mail@grundschule-kaenguru.de Kontakt aufnehmen.

Von Bastian Fischer

Quelle: https://www.lvz.de/Region/Altenburg/Kaenguruschule-in-Ehrenberg-wird-20-und-plant-den-Schulhof-neu

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Unser Projekt „Grüner Schulhof“ – Die Planungen sind in vollem Gange

Nach vier aufregenden Projekttagen Ende Mai, während derer unsere Schüler in einer Zukunftswerkstatt in Schulhofmodellen ihren Traum vom Grünen Schulhof verwirklichten, war es am 27. Juni endlich soweit: Die Kinder konnten stolz ihre Schulhofmodelle allen interessierten Eltern und Gästen aus der Politik, wie dem Landtagsabgeordneten Christoph Zippel (CDU) und dem stellvertretenden SPD-Kreisvorsitzenden des Altenburger Landes Frank Rosenfeld (SPD), vorstellen. Der Kreisverband der  GRÜNEN im Altenburger Land überraschte uns sogar mit einem Spendenscheck über 100,00 Euro für die Neugestaltung unseres Schulhofes. Herzlichen Dank!

Anschließend präsentierte unsere Naturgartenplanerin Franka Möschl zwei Entwurfsplanungen für den zukünftigen Schulhof, welche auf Grundlage der Schulhofmodelle aller Stammgruppen entstanden waren. Beide Varianten überzeugten durch ihre vielseitigen Ideen für die naturnahe Umgestaltung unseres Schulhofes und berücksichtigten umfassend unsere Wünsche. In einer Abstimmung konnten alle Anwesenden ihren Lieblings-Schulhof wählen und Lob sowieKritik äußern. Diese Rückmeldungen werden entscheidend für die weitere Richtung unserer Schulhofplanung sein. Es bleibt also weiterhin spannend!

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Märchenhafte Lese- und Schreibwochen

Es war einmal ein Nachmittag, da trafen sich Rotkäppchen, Aschenputtel, der böse Wolf und viele andere märchenhafte Figuren mit Leoparden, Igeln, Delfinen und Wölfen in der Känguru-Schule. Grund dafür war unsere jährlich stattfindende Lesenacht, die traditionell den Höhepunkt der Lese- und Schreibwochen bildet. Wie es für ein so märchenhaftes Spektakel angemessen war, wurden als erstes die Leseköniginnen und Lesekönige der einzelnen Kurse durch ein Turnier bestimmt. Die feierliche Krönung fand anschließend in den weiten Fluren unserer Schule statt. Im Anschluss konnte sich die märchenhafte Gesellschaft an einem riesigen Schlaraffenland-Buffet stärken. Besonders der magische Schokobrunnen verzauberte viele Kinder so sehr, dass sie mit dem Naschen gar nicht mehr aufhören konnten. Nachdem sich alle satt gegessen hatten, öffneten die Hausdrachen der Schule ihre Höhlen und die Kinder konnten an einer Vielzahl verschiedener Angebote teilnehmen. Sie ließen sich für Fotos verzaubern, lauschten Märchen aus aller Welt oder bastelten Lesezeichen. Für ganz leise und besonders mutige Kinder gab es draußen beim Rumpelstielzchen ein Lagerfeuer. Nach und nach fielen immer mehr Kinder in den Dornröschenschlaf, der zum Glück nicht 100 Jahre dauerte, da am nächsten Morgen ein köstliches Frühstück auf sie wartete. Und sie schlemmten glücklich bis sie abgeholt wurden. ENDE

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Unser Märchenkonzert bringt das Publikum zum Träumen

Am letzten Donnerstag war es endlich soweit. Nach wochenlangen Proben, einigen gelaufenen Schweißtropfen und stetig steigendem Lampenfieber fand unser großer Auftritt in der vollen Agneskirche zum „Märchenhaften Frühlingskonzert“ statt. Als besonders hohe Gäste führten Jacob und Wilhelm Grimm ausdrucksstark durch das kunterbunte Konzertprogramm. Die Zuhörer wurden nicht nur durch stimmungsvolle Märchenlieder über Dornröschen, Frau Holle oder die Bremer Stadtmusikanten, sondern auch durch wunderbare Gedicht- und Märchenvorträge einzelner Kinder verzaubert. Cecile verwandelte mit ihren Klavierklängen die Kirche in einen leisen (T)Raum. Einen weiteren Höhepunkt bildete das Schattentheaterstück „Hänsel und Gretel“, welches durch aufwändig gestaltete Hintergründe, schauspielerisches Talent der Protagonisten, gruselige Musik und eine Riesennase der bösen Hexe eine tolle Wirkung erzielte. Aber auch die Lachmuskeln der Besucher kamen auf ihre Kosten, denn das Pädagogenteam der Schule zeigte eine ganz eigene Interpretation von „Aschenputtel“. Schwung und rhythmische Füße bewiesen die Dancing Kängurus beim „Schlosstanz“ des gleichen Märchens. Am Ende des Programms verbeugten sich alle Kinder noch einmal auf der Bühne vor einem begeistert klatschenden Publikum. Jeder Gast, der die Kirche anschließend verließ, bekam als Dankeschön für den Besuch einen kleinen Froschkönig mit nach Hause. Ob der eine oder andere Kuss ihn in einen schönen Prinzen verwandelte, bleibt wohl das Geheimnis unseres Publikums.

Ein großes Dankeschön geht an alle Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen sowie die vielen Besucher und fleißigen Spender.
Und so lebten sie glücklich und zufrieden…bis zum nächsten Frühlingskonzert ♥

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